Günstig Lebensmittel einkaufen

In den ersten Wochen in Australien kauften wir unsere Lebensmittel überwiegend bei den Supermärkten Coles uns Woolworth. Diese beiden Ketten sind in ganz Australien zu finden. Selbst in den kleinsten Dörfern im Landesinneren trifft man mindestens auf einen dieser beiden Supermärkte. Die Lebensmittelversorgung stellt also in Australien kein Problem dar. Die scheinbar permanente Anwesenheit der zwei Lebensmittelgiganten sorgte aber für eine große Vormachtstellung, die schon sehr nah an ein Monopol glauben lässt. Deutlich macht sich das in den hohen Preisen. Aber woher weiß man, ob man ein Produkt günstiger kaufen kann? (weiterlesen …)

Wieder allein

Die Dunkelheit brach ein. Ich saß im Campingstuhl vor meinem Zelt und beobachtete den Sonnenuntergang. Dank der vielen Wolken, wieder einmal ein feuerrotes Vergnügen. Vor wenigen Minuten verabschiedete ich mich bei Dani, die mich am Campingplatz abgesetzt hatte. Zusammen mit Anne, Nora und Sandra würden sie am nächsten Tag eine kleine geführte Rundreise zum Ayers Rock machen und hatten sich dafür in ein Hostel einquartiert. Andere Backpacker hatten uns von dieser Tour berichtet und sie versprach viel Spaß. Ich aber hatte andere Pläne (weiterlesen …)

Ab durch die Mitte Australiens

Dirtroad - Flinders Ranges Nationalpark

Dirtroad - Flinders Ranges Nationalpark

Eingepackt in meiner Fleecejacke stand ich mit einer heißen Tasse Kaffee auf der Veranda. Es war der 24. April – Ostersonntag. Ich schaute Sandras Kindern beim Ostereier suchen zu und fuhr in meinem Kopf die geplante Tour ab. Ich hatte mein Zelt auf dem Campingplatz im Barossa Valley bereits vor einigen Tagen abgebaut und bereitete mich nun bei Sandra und ihrer Familie in Gawler auf meine Rückreise nach Brisbane über Alice Springs vor. (weiterlesen …)

Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen

„Verdammt! Dani, Anne, ich brauch ein Pflaster“. Zum dritten Mal rammte ich mir die Schere mit der wir die Weintrauben von den Reben schnitten in meine linke Hand.

(weiterlesen …)

Back soon

Neues aus Australien gibt es in ein paar Tagen. Freut euch auf spannende Berichte vom Grape Picking, der Reise nach Alice Springs mit Backpackern und meiner Rückfahrt nach Brisbane durch das Australische Outback.

Great Alpine Road – Eine Rundreise Teil 2

Ich öffnete die Augen, schaute aus dem Bett meines Motelzimmers und wurde von einem blauen Himmel angestrahlt. Mein Motorrad stand in der Nacht auf dem bewachten Parkplatz des Motels, dennoch hatte (weiterlesen …)

Great Ocean Road – Eine Rundreise Teil 1

Irgendwie hatte ich kein Glück. Schon den zweiten Köder im Ozean versengt und trotzdem noch nichts gefangen.  Dabei hoffte ich so sehr endlich einen Fisch an die Angel zu bekommen. Die Angelstelle in Victor Habour, etwa 70 km süd-östlich von Adelaide, hatte mir ein Motorradmechaniker empfohlen. (weiterlesen …)

Brisbane – Gawler Teil 3 – Wet Season

Teil 2 lesen

Tag 3

Ich hatte mich schon beim Verlassen des Campingplatzes gewundert warum die Rezeption so früh am Morgen offen war. Ohne Strom im Handy konnte ich mir keinen Wecker stellen und wusste zu keinem Zeitpunkt wie spät es war. Ich verließ mich auf meine innere Uhr. Nun an der Kasse einer Tankstelle, wusste ich, was nicht stimmte. (weiterlesen …)

Brisbane – Gawler Teil 2 – Ride the Red Donkey

Teil 1 lesen

Tag 2

Der Wecker meines Handys klingelte um 5 Uhr. Einige Minuten vorher aufgewacht, beobachtete ich den Sonnenaufgang. Die Sonne ging hinter ein paar großen Bäumen am Ende des Campingplatzes auf. In wenigen Minuten wechselte die Farbe des Himmels von einem dunklen Lila in ein helles Blau. In Australien geht die Sonne auf Grund der Nähe zum Äquator sehr schnell auf und unter.

Pause in Naarabri

Pause in Naarabri

Der Weckton erinnerte mich daran, dass ich früh aufbrechen wollte. Für den zweiten Tag meiner Motorradtour von Brisbane nach Galwer hatte ich mir 500 km vorgenommen. Am Vortag brauchte ich für 350 km ungefähr sechs Stunden. Gut die Hälfte der Strecke fuhr ich aber durch dicht besiedelte Gebiete. Das würde sich heute ändern, denn mittlerweile war ich schon tief im australischen Hinterland.

Ich kroch aus meinem Zelt, packte Isomatte und Schlafsack zusammen, und kochte Wasser für meinen Morgenkaffee. Während das Wasser heißer wurde, baute ich das Zelt zusammen und verstaute meine Sachen auf dem Motorrad. Die Sonne stand nun schon sehr hoch und ich schwitzte bereits. Es wurde immer schwieriger einen schattigen Platz zu finden. Ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass es erst sechs Uhr war, und so wurde ich mir wieder über die Extreme dieses Landes bewusst. Zwei Scheiben Brot, ein paar Bisse von der Dosenwurst und Kaffee aus meiner blauen Emaille-Tasse stillten meinen ersten Hunger des Tages.

Ich verließ gegen sieben Uhr Goondiwindi Richtung Süden auf der A39. Die auch unter dem Namen „Newell Highway“ bekannte Straße sollte ich heute nicht mehr verlassen. Der Highway verbindet die Städte Goondiwindi und Tocumwal auf einer Strecke von 1063 Kilometern. Ein eigener Internetauftritt zeigt die Bedeutung dieser Straße für die Region. Anliegende Gemeinden haben eine gemeinsame Broschüre und die Web-Seite www.newellhighway.org.au/ erstellt und werben mit Ihren Sehenswürdigkeiten um Touristen. Entlang der Strecke kann man unter anderem eine Sternwarte und das Riesenteleskop „The Dish“ bestaunen. Mein heutiges Tagesziel war die Stadt Dubbo. Herberge des „Taronga Western Plains Zoo“, ein 300 Hektar großes Freigehege. Den letzten Kreisverkehr in Goondiwindi verlassend, begrüßte mich der Fahrer eines entgegenkommenden Autos. Ich konnte sein „G’day mate!“, förmlich hören. Rosarote Papageien, eben noch auf der Straße sitzend, flogen einige Meter vor mir in die schützenden Bäume. (weiterlesen …)

Von Brisbane nach Gawler – Teil 1

Es regnete nun schon seit 120 km in Strömen – und das im australischen Sommer. Es ist der dritte Tag meiner Reise. Einen Tag zuvor wurde ich noch bei voller Fahrt von der heißen Luft gebraten. Meine Kleidung wurde schon in den ersten Sekunden, nachdem ich in das Regengebiet fuhr, komplett nass. Ich brauchte dringend eine Pause um mich aufzuwärmen. Die nächste „Rest Area“ sollte meine sein. Auf einem überdachten Steintisch stehend, beobachtete ich Emus, die den Regen wahrscheinlich seit Monaten erwartet hatten. „Ausziehen und abtrocknen“, sprach ich zu mir selbst, während ich vom Motorrad abstieg. Wenige Minuten später saß ich auf dem Tisch, eingepackt in Badehose und Fleecejacke, und zog zitternd an einer Zigarette, die ich mir mühsam angezündet hatte.

Ab und zu hörte ich einen vorbeifahrenden „Roadtrain“, mehrere Anhänger ziehende LKWs, die aber nur schwer den Lärm der auf das Dach tropfenden Regentropfen übertönen konnten. Es ist wie ein unausgesprochenes Gesetz. Hast du keine wasserfeste Kleidung dabei, wirst du in den Regen kommen. Eine Protektorenjeans, luftdurchlässige Handschuhe und feste Wanderschuhe sind zwar bestens für warme Tage geeignet, taugen aber nur bedingt im Regen.

150 km hatte ich an diesem Tag noch vor mir, dann sollte ich gegen 18 Uhr Mildura erreichen, eine kleine Stadt, 350 km nordöstlich von Adelaide. Meinen Trip von Brisbane startete ich drei Tage zuvor. (weiterlesen …)